Ökonomische Verantwortung

KUNDENZUFRIEDENHEIT



Der langfristige, nachhaltige Erfolg ist unser Ziel. Daher stehen die Anforderungen und Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden im Herzen jedes einzelnen Projekts.

Projekte und Initiativen

Im Jahr 2019 wurde ein neuer Feedbackfragebogen für die schriftliche Kundenbefragung bei Bauprojekten entworfen. Gleichzeitig wurden Erfahrungen mit einem Online-Umfragetool herangezogen, um einen applikationsgestützten Prozess für die Befragung und Auswertung zu entwickeln. Die dazu vorliegenden Konzepte sehen die konzernweite Nutzung der 2019 überarbeiteten internen Applikation STRAthek vor. Die Umstellung der konzerneinheitlichen Systematik zur Messung der Kundenzufriedenheit ist bei entsprechenden Ergebnissen von Pilotprojekten im Januar 2021 beabsichtigt.

Ziele und Indikatoren

Die Kundenzufriedenheit zu steigern, um einen möglichst hohen Anteil an Stammkundinnen und Stammkunden zu gewinnen und zu bewahren, ist das vom Vorstand definierte, übergeordnete Ziel. Konkret ist etwa im Strategieprogramm FASTER TOGETHER 2022 festgelegt, dass 10 % der Leistung des Konzerns mit Projekten in Partnering-Modellen umgesetzt werden sollen.

Die Messung der Kundenzufriedenheit mittels Kundenbefragung erfolgt seit 2005 für Bauprojekte nach einem einheitlichen Konzernstandard. Dabei wird die Auftraggeberschaft in allen Konzernländern über eine schriftliche Befragung projekt- oder vertragsbezogen zu den folgenden fünf Aspekten um ihre Bewertung gebeten: Umgang mit Mängeln und Beschwerden; Dokumentation und Berichtswesen; Kompetenz der Bauleitung; Kompetenz des Poliers bzw. der Polierin; Ordnung und Sauberkeit auf der Baustelle.


¹ Der Erfüllungsgrad stellt das arithmetische Mittel aus den Kundenbewertungen der Segmente Nord + West und Süd + Ost zu den o. g. fünf Aspekten dar.

Auch im Betrachtungszeitraum 2015–2019 konnten wir die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden erfüllen.

Mehr zum Thema Kundenzufriedenheit finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.

DIGITALISIERUNG UND INNOVATION



Derzeit erleben wir einen beispiellosen Wandel in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen – bemerkenswert ist auch dessen Geschwindigkeit. Für STRABAG bedeutet der Trend zur Digitalisierung, dass alle wesentlichen Geschäftsprozesse – Planung, Ausführung, Produktion, Betrieb und Administration – an die neue Art der Informationsverarbeitung schrittweise angepasst werden müssen. Wir führen das digitale Planen und Bauen ein und nutzen den digitalen Zwilling in allen Bauphasen, weil wir wettbewerbs- und damit zukunftsfähig sowie als Arbeitgeberin und Baupartnerin attraktiv bleiben wollen. Durch die Vernetzung aller Baubeteiligten erwarten wir eine Steigerung der Qualität und Effizienz sowie eine bessere Planbarkeit von Zeiten und Kosten. Das heißt, dass wir uns auch mit den Prozessen und Schnittstellen unserer Lieferunternehmen befassen müssen. Unserem Konzernwert Partnerschaftlichkeit folgend, haben wir deshalb damit begonnen, auch unseren externen Partnerunternehmen BIM 5D®- Schulungen anzubieten, damit wir gemeinsam die Standards der Zukunft erarbeiten können.

Projekte und Initiativen

Durchschnittlich werden im Konzern über 100 Entwicklungsprojekte im Jahr durchgeführt, die die gesamte Wertschöpfungskette im Bau umfassen. Generell ist ein Trend zum datenbasierten Planen, Bauen und Betreiben erkennbar.

  • Auf unserer 2019 neu eingerichteten Website berichten wir über die wichtigsten Arbeiten in diesem Bereich und vernetzen damit das Management, die Auftraggeberschaft, die Investorenseite und nicht zuletzt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Auf dem Weg zu mehr Effizienz ist die Digitalisierung der Baustellen unabdingbar, die Baustellen von morgen sind vernetzt und automatisiert. Längst sind Drohnen auf den Baustellen angekommen, und die Vernetzung intelligenter Baumaschinen ist bereits heute in Grundzügen realisiert. Das Konzernprojekt Vernetzte Baustelle ist bei der Digitalisierung der Baustellen im Verkehrswegebau ein wesentliches Leuchtturmprojekt der STRABAG.

Ziele und Indikatoren

Im Vordergrund der Prozessoptimierung steht eine höhere Durchdringung von digitalen Methoden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Weiterentwicklung effizienter und kollaborativer, digitalgestützer Arbeitsweisen mit der Auftraggeberseite und mit Partnerunternehmen. Die Indikatoren beziehen sich folglich auf die digitale Durchdringung auf der Baustelle sowie am Arbeitsplatz
  • Erfassung und Auswertung von Maschinendaten ab dem Jahr 2019: Ende 2018 waren 26 % der Schlüsselgeräte mit Telematiksystemen ausgestattet. Im Jahr 2019 erreichten wir bereits eine Quote von 34 %.
Ziel: Weitere jährliche Erhöhung dieser Quote
  • BIM 5D®-Arbeitsplätze: STRABAG baut Zug um Zug ihre CAD-Arbeitsplätze zur Nutzung der BIM 5D®-Technologie für Hoch- und Ingenieurbau, Verkehrswegebau und Infrastrukturprojekte aus. Die Anzahl der BIM-fähigen Arbeitsplätze wächst dadurch stetig und lag 2019 konzernweit bei 1.560. Das entspricht einer Steigerung um 15 % gegenüber dem Vorjahr.
Ziel: Zweistelliges Wachstum im Jahr 2020
  • Bereitstellung von Forschungs- und Entwicklungsfördermitteln durch den Konzern: € ~17 Mio. (2018: € ~14 Mio.)
Ziel: Mindestens auf Vorjahresniveau halten

Mehr zu Digitalisierung und Innovation finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.

RISIKEN- UND CHANCENMANAGEMENT


Die STRABAG-Gruppe steht im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit einer Vielzahl von Risiken und Chancen gegenüber. Diese werden durch ein proaktives Risikomanagement systematisch erhoben, bewertet und im Rahmen einer adäquaten Risikomanagementpolitik konsequent und zielorientiert gesteuert.

Projekte und Initiativen
  • Implementierung von Verbesserungsansätzen hinsichtlich der konzernweit gültigen Mindeststandards für die Beschaffung und Ausführung von Bauprojekten (Common Project Standards) auf Grundlage einer Evaluierung der Kernprozesse „Selektion“ und „Preiskommission“
    • Erweiterung der Matrix der Meldegrenzen
    • Erweiterte Regelungen und striktere Vorgaben für die Vorbereitung und Durchführung von Selektion und Preiskommission bei Groß- und Megaprojekten
    • Deregulierung und Entbürokratisierung im Flächengeschäft durch Erweiterung der Gestaltungs- und Entscheidungskompetenzen für operative Einheiten bei der Festlegung der Vorgaben für Selektion und Preiskommission für kleinere Projekte (< € 5 Mio.)

Ziele und Indikatoren

Vorrangiges Ziel ist der langfristige Fortbestand unseres Unternehmens. Dabei achten wir weiterhin auf Kosteneffizienz und stellen einen disziplinierten Kapitaleinsatz sicher. Die EBIT-Marge ist unsere wichtigste finanzielle Steuerungsgröße. Sie ist vor allem für unsere Investorinnen und Investoren entscheidend.


¹ 2016 bereinigt um einen nicht-operativen Ertrag in Höhe von € 27,81 Mio. 2018 bereinigt um einen nicht-operativen Aufwertungsgewinn in Höhe von € 55,31 Mio.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2022 eine EBIT-Marge (EBIT/Umsatz) von 4 % zu erreichen. 2019 sind wir auf dem Weg dahin mit 3,8 % einen großen Schritt gegangen.

Mehr zum Risiko- und Chancenmanagement finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.



Auf der Website veröffentlicht am 27.07.2015 – Zuletzt publiziert am 20.01.2021 10:02:34
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